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Ich denke extrem gern an diesem Moment im Meer zurück, nur die Tage danach waren eine echte Qual. Fasziniert vom Unterwasserkino habe ich beim Schnorcheln die Zeit vergessen – Die Quittung war ein Sonnenbrand vom Feinsten. Rote, spannende Haut an den Waden und Kniebeugen kann ich keinem empfehlen: Laufen, liegen, sitzen – Alles war eine Qual. Da ich eh ein heller Hauttyp bin und eine großartige Bräune für mich sowieso nicht drin ist habe ich seitdem beschlossen, dass ich auf so ein Gefühl verzichten kann und will.

 

Wie ist dieser Sonnenbrand entstanden? Hierzu müssen wir zunächst auf den Aufbau unserer Haut schauen. Unsere Haut besteht im groben aus 3 Schichten: Epidermis, Dermis und Subkutis. Der äußerste Schutzmantel ist die Epidermis, wird dieser Eigenschutz überlastet, beispielsweise durch eine zu hohe Dosis an UVB und UVA-Strahlen kommt es zu einer Entzündungsreaktion – Dem klassischen Sonnenbrand. Je stärker und häufiger wir unseren Körper diesen Schäden aussetzen können wir mit Falten (zunehmender Hautalterung/ „-abnutzung“) und sogar chronischen Krankheiten (z.B. Hautkrebs) rechnen. Im Gegensatz zur UVB Strahlung dring die UVA Strahlung tiefer in unsere Haut ein und weist den ganzen Tag über die in etwa gleiche Intensität auf. Hat eure Mama auch immer vor der Mittagshitze gewarnt? Hier ist die UVB Strahlung am höchsten.

Wie können wir dem Einhalt gebieten?

Die Antwort sind chemische und mineralische UV-Filter, während erstere UV-Strahlen umwandeln (beispielsweise in Wärme) wirken mineralische Filter (z.B. Titan-/Zinkoxid) wie eine Art Schutzschild und spiegeln die Sonnenstrahlen. Häufig liest man die Behauptungen chemische Filter würden Hormone aufweisen. Hierzu habe ich bisher keine belastbaren Studien gefunden, ausgehend von den strengen Regularien in Deutschland (auch für Kosmetik gibt es eine deutsche Verordnung) mache ich mir hier keine Sorgen. Dennoch bevorzuge ich die mineralische Variante, da ich mit sensibler Haut oftmals zu allergischen Reaktionen oder Hautrötungen neige. Einen positiven Effekt hat der mineralische Schutz, wenn zusätzliche Wirkstoffe (Antioxidantien) hinzukommen. Durch Antioxidantien wie Vitamin A, C, E oder das Coenzym Q10 werden unsere Zellen geschützt. In Pumpspendern sind diese Stoffe länger haltbar. Tiegel und Töpfe stehen offen, im ständigen Kontakt zu Sauerstoff zerfallen die Antioxidantien schneller, ebenso bringt ihr mit jeder Entnahme durch die Hände neue Bakterien ein. Im Bestfall sollten diese Inhaltsstoffe am Anfang der INCI Liste stehen, Reizstoffe wie Alkohol sollten weiter hinten auftauchen.

 

Meine persönliche Checkliste sieht auf dieser Wissensgrundlage wie folgt aus:

 

  • Breitbandschutz (Schutz vor UVB und UVA Strahlung) mit mineralischen Filtern
  • LSF 30 – 50 (als heller Hauttyp)
  • Antioxidantien als Wirkpflege Booster
  • Pumpspender statt Tiegel
  • Kein klebriges Hautgefühl, möglichst geringer weiß-Effekt
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis

 

Meine Lieblingsprodukte werde ich unterhalb des Artikels immer wieder ergänzen:

 

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